Der Neue im Kiez

Nutzungsvielfalt und städtische Dichte sorgen für Lebendigkeit im Kiez. Mit seinem Angebot an Miet- und Eigentumswohnungen sowie Büro- und Ladenflächen leistet der neue PUHLMANNHOF einen Beitrag dazu.

Der Puhlmannhof, der auf dem letzten freien Bauplatz an der Kastanienallee errichtet wird, ist eine moderne Fortschreibung gewachsener Strukturen im Stadtteil. Mit der Anlage eines zur Kastanienallee offenen Hofes bleibt der Ort seiner Geschichte treu, denn zu keiner Zeit vorher hatte sich hier eine Blockrandbebauung befunden. Der Durchgang zur Schönhauser Allee wahrt zudem die gewohnte Verbindung beider Straßen an dieser Stelle. Im Erdgeschoss bereichert der Puhlmannhof mit der Schaffung von insgesamt zehn Ladengeschäften die Einzelhandelsszene. Im Hofinneren entsteht ein neuer öffentlicher Raum, in dem sich das bunte Treiben an der Kastanienallee fortsetzen kann. Neue Büroflächen geben kleinen und mittleren Unternehmen die Möglichkeit, sich in diesem interessanten Umfeld anzusiedeln. Schließlich erweitern die insgesamt 40 Miet- und Eigentumswohnungen mit einem breiten Spektrum verschiedener Grundrisse und Größen das Wohnangebot in einem der begehrtesten Stadtteile Berlins.

FAKTEN PUHLMANNHOF

18 Mietwohnungen:
Wohnfläche gesamt 1.252 m2

22 Eigentumswohnungen:
Wohnfläche gesamt 2.378 m2

10 Einzelhandelsflächen:
Einzelhandelsfläche gesamt 1.109 m2

Büroflächen: gesamt 3.770 m2

Tiefgaragenstellplätze: 53

Fertigstellung: 2016

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WEITERBAUEN DER HÖFE

Der Entwurf des neuen Puhlmannhofs stammt von ARMAND GRÜNTUCH vom Berliner Büro Grüntuch Ernst Architekten.

„Mit dem Puhlmannhof entsteht am Nordende der Kastanienallee ein neues Quartier mit rund 40 Wohnungen in drei Wohnhäusern und zwei Gewerbegebäuden.
Die U-förmige Bebauungsstruktur wurde bereits im Masterplanverfahren festgelegt. Ein siebengeschossiger Gewerbebau bildet den östlichen Abschluss und zugleich ein Tor zur Schönhauser Allee. Nach Westen öffnet sich der Hof weit zur Kastanienallee und bietet mit Gewerbeflächen an einem öffentlichen Hof neue Anziehungspunkte, die für das Grundstück charakteristische Verbindung beider Straßen weiter stärken.
Grundprinzip des Entwurfs ist das Weiterbauen der Höfe: So schließen die Baukörper konsequent an die bestehenden Brandwände an, während zugleich die Bebauung zu den Höfen hin von der Grundstücksgrenze zurückweicht und sich dort niedriger staffelt, um die Freiräume zu erweitern. Es entstehen ablesbare Einheiten in variierender Bauflucht und Höhe, die ein lebendiges, maßstäbliches Quartier schaffen.“

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